Die Kunst, sich selbst zu belohnen

Ein Schulterklopfen für eine gut gemachte Arbeit, das Lächeln eines geliebten Menschen, eine Dankesmail, die unsere Arbeit lobt. Kaum etwas motiviert so sehr wie eine gute Dosis Anerkennung. Dennoch ist vieles, was wir tun, für andere nicht sofort sichtbar. Genau dann sollten wir anfangen, uns selbst zu belohnen.. Das ist allerdings nicht so einfach, wie es sich anhört.

Belohnung mit einem Kaffee

Manche Menschen finden schon allein die Idee, sich selbst zu belohnen, kindisch. Sie erklären, dass sie aus dem Alter heraus sind, in dem sie für etwas, das ohnehin getan werden muss, eine Belohnung brauchen. Oder Hunde, die Leckerlis verlangen, um Kunststücke vorzuführen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass wir bei Selbstbelohnung meist als erstes an etwas zu essen oder zu trinken denken: Ein Keks, ein Stück Schokolade, eine Tasse Kaffee oder sogar ein Glas Alkohol. Es gibt aber noch zahlreiche andere Möglichkeiten, sich selbst zu belohnen. Inspiration finden Sie im letzten Absatz dieses Textes oder Sie können auch einfach googeln – im Netz gibt es jede Menge konkreter Tipps, wie Sie sich selbst belohnen können.

Für einzelne Aufgaben belohnen

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass, wenn wir eine Belohnung erwarten, bestimmte Teile unseres Gehirns Dopamin freisetzen, das eine grosse Rolle dabei spielt, wie wir uns selbst motivieren. Die Argumente für eine Selbstbelohnung liegen also auf der Hand. Selbst wenn Sie ein super konzentrierter, hocheffizienter Topmanager sind, gibt es keinen Grund, etwas abzulehnen, das Ihnen helfen kann, Ihre Arbeit zu erledigen. Etwas, das sich die Art und Weise zunutze macht, wie wir konstruiert sind. Besonders wenn Sie an einem langfristigen Projekt arbeiten, kann es Wochen bis Jahre dauern, bis Sie das angestrebte positive Feedback erhalten. Belohnen Sie sich also zwischendurch für kleinere Aufgaben, die sonst niemand sieht, ist das eine Möglichkeit, auf Kurs zu bleiben.

junges Glückspaar
Gewohnheiten und Belohnungen

Nun könnte man denken, dass man für etwas wie tägliches Zähneputzen nicht belohnt werden muss, warum also für andere Dinge? Nun, Zähneputzen ist eine Gewohnheit und als solche automatisch. Wir müssen nicht jeden Morgen entscheiden, ob wir uns die Zähne putzen oder nicht. Wir tun es einfach, ohne nachzudenken, und deshalb erfordert eine solche Handlung keinen Beifall und kein Lob. Wenn wir jedoch versuchen, eine neue Gewohnheit aufzubauen, ist die Selbstbelohnung wichtig. Oder wenn wir eine schlechte Gewohnheit ablegen wollen.

Wählen Sie die Belohnung klug aus

Belohnungen zu nutzen, um schlechte Gewohnheiten abzulegen, ist einfach. Nehmen wir an, Sie möchten sich für jeden Tag ohne Zigarette belohnen. Jetzt ist es wichtig, die richtige Belohnung zu wählen. Während es gut funktionieren kann, täglich etwas Geld auf die Seite zu legen, könnte die Belohnung mit einer Flasche Wein bedeuten, dass Sie bald eine neue Strategie benötigen, um diese Gewohnheit loszuwerden. Was den Aufbau neuer Gewohnheiten betrifft, ist die Situation noch heikler. Wenn Sie beispielsweise eine Belohnung für das Laufen von 30 Kilometern während eines Monats wählen, könnte das Erreichen eines solchen Ziels das Weitermachen erschweren. Wie Gretchen Rubin, die Autorin von Bestsellern über die Selbstvervollkommnung, zu Recht betont: “Wenn wir einmal aufhören, müssen wir neu anfangen, und neu anfangen ist schwieriger als anfangen.”

Formen der Belohnung

Die besten Belohnungen sind diejenigen, die das gewünschte Verhalten verstärken. Für Ihre 30 gelaufenen Kilometer sollten Sie sich also vielleicht diese fantastischen drahtlosen Kopfhörer kaufen. Suchen Sie sich immer etwas aus, das Sie wirklich motiviert. Das muss nicht unbedingt etwas Teures sein. Tatsächlich kann Ihre Belohnung etwas sein, das Sie möglicherweise sowieso getan hätten. Stellen Sie sich vor, Sie brauchen einen Kaffee. Warum sagen Sie sich nicht selbst, dass Sie ihn erst dann trinken, wenn Sie Ihre aktuelle Aufgabe – sagen wir, eine Präsentation oder das Schreiben einer schwierigen E-Mail – abgeschlossen haben. So einfach kann das sein. Wie bei vielen Dingen in unserem Verhalten geht es darum, unsere Gedanken auf die gewünschte Art und Weise neu zu definieren.

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Nun, da Sie wissen, wie Sie sich selbst belohnen beziehungsweise nicht belohnen sollten, haben Sie daran gedacht, andere zu belohnen? Dabei können wir Ihnen dieses Weihnachten helfen. Wenn Sie jemandem, der Ihnen am Herzen liegt, einen mynd Weihnachtsgutschein schenken, machen Sie damit nicht nur das vielleicht aussergewöhnlichste Geschenk, sondern auch eines, das wirklich lebensverändernd sein könnte.

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