Wie Sie Stress aufgrund der neuen Lockerungsmassnahmen vorbeugen

WIR MENSCHEN SIND GEWOHNHEITSTIERE. GRÖSSERE VERÄNDERUNGEN IN UNSEREM LEBEN KÖNNEN DESHALB STRESS AUSLÖSEN. IM LETZTEN JAHR WURDE DAS LEBEN DER MEISTEN MENSCHEN GANZ SCHÖN AUF DEN KOPF GESTELLT, WOBEI ES DOCH EINE KONSTANTE GAB: DAS REDUZIEREN SOZIALER KONTAKTE UND DER MEISTEN FREIZEITAKTIVITÄTEN. Obwohl viele von uns wohl sehnsüchtig auf die aktuellen Lockerungsmassnahmen gewartet haben, können sie bei anderen auch Unsicherheiten und Angstzustände verursachen. Während des letzten Jahres haben einige Menschen die zusätzliche Zeit genutzt, um sich mehr um sich selbst zu kümmern. Sie haben ihr Leben entschleunigt. Und es tat gut.

Deshalb kann es nun vorkommen, dass sich einige Menschen überfordert fühlen, wenn das Sozialleben wieder hochgefahren wird und grössere Events stattfinden. Im Folgenden sind fünf Tipps, um Stress während der neuen Veränderung zu vermeiden.

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#1 Akzeptanz

Wenn Sie merken, dass Sie sich in sozialen Situationen unwohl fühlen, ist es wichtig, dass Sie Sie sich keine Vorwürfe machen. Zwingen Sie sich nicht, sich jetzt direkt in ein intensives Sozialleben zu stürzen, wenn es Ihnen nicht danach ist. Der erste Schritt, um Stress in dieser Situation vorzubeugen, ist nämlich Akzeptanz. Seien Sie so verständnisvoll mit sich selbst, wie Sie mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied wären. Achten Sie dabei auf den inneren Dialog und wählen Sie freundliche Worte. Es ist total in Ordnung, wenn Sie mehr Zeit brauchen.

#2 Langsam Aktivitäten erhöhen

Geben Sie sich ausreichend Zeit. Gewöhnen Sie sich langsam wieder an soziale Interaktionen. Beginnen Sie mit den für sie wertvollsten Beziehungen, Menschen, mit denen Sie sich sehr wohl fühlen. Schritt für Schritt werden Sie dann merken, dass Sie sich gut fühlen können in sozialen Situationen. Wenn Sie merken, dass Sie wieder eine Pause brauchen oder vielleicht sogar, dass manche Personen Ihnen viel zu viel Energie rauben, nehmen Sie sich die Pause.

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#3 Lehren ziehen

Wenn Sie während dem letzten Jahr gemerkt haben, dass Sie grundsätzlich mehr Zeit für sich benötigen und es Ihnen gar nicht gut tut, von einer Aktivität zur nächsten zu hetzen, akzeptieren Sie es und hören Sie auf sich. Lassen Sie sich nicht von sozialen Normen oder gesellschaftlichem Druck zu etwas bewegen, dass nicht mehr länger für Sie stimmt.

#4 Neue positive Gewohnheiten beibehalten

Mit den Lockerungsmassnahmen laufen wir in Gefahr, uns schnell wieder im Strom der Geschäftigkeit zu verlieren. Der alte Alltagstrott, in dem Selbstfürsorge wenig Platz hatte, kann leicht wieder Überhand nehmen. Das können Sie vermeiden, in dem Sie bewusster leben. Vergessen Sie die positiven Gewohnheiten nicht, die Sie während den Einschränkungen für sich entdeckt haben und behalten Sie sie bei. Halten Sie öfters inne, um sich zu fragen, ob Sie sich nicht bereits wieder vom Alltagsstress und alten negativen Verhaltensmustern mitreissen lassen.

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#5 Tief durchatmen

Wenn Sie in einer sozialen Situation sind und merken, es wird Ihnen zu viel, atmen Sie tief durch. Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihren Atem. Wieso das hilft? Tiefes Durchatmen beruhigt das Nervensystem und indem Sie den Fokus auf Ihre Atmung legen, lösen Sie ihn von der Unbehaglichkeit, die Sie empfanden. Versuchen Sie in sozialen Situationen immer bei sich zu bleiben und sich zu spüren, die Aufmerksamkeit von innen heraus zu lenken. Empfinden Sie bewusst, bleiben Sie im aktuellen Moment und Sie werden merken, dass Ihre (negativen) Gedanken weniger werden.

Falls Sie ebenfalls mit Startschwierigkeiten aufgrund der Lockerungsmassnahmen konfrontiert sind oder sich in sozialen Interaktionen öfters unwohl fühlen, nehmen Sie ungeniert Kontakt mit unseren Coaches auf.

written by Daniel Sigrist

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