Stress erkennen & vermeiden

Herzrasen, Atemnot, Magenschmerzen, Beklommenheit, Kopfweh oder Schweissausbrüche… typische Symptome für akuten Stress! Viele von uns kennen das – und es geht meist schnell wieder vorbei. Wirklich gefährlich für unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit ist lang anhaltender Stress. Aber wie geht man am besten damit um?

How to cope with stress during a pandemic
Aber was ist Stress eigentlich?

Stress ist die Art, wie unser Körper geistig, emotional oder physisch auf äussere Reize reagiert.

Anzeichen für körperlichen oder mentalen Stress

“Guter” und schlechter Stress

Stress gehört zu unserem Leben. Unser Körper reagiert damit auf die verschiedensten Arten von Herausforderungen oder Bedrohungen – egal, ob sie real sind oder eingebildet. So schützen wir uns mit dem typischen „Kämpfen oder Fliehen“-Muster. Kurzfristiger Stress ist meist harmlos und kann sogar nützlich sein, denn er hilft uns, konzentriert, fokussiert und wach zu bleiben – z.B. beim Autokauf, einer wichtigen Präsentation oder einer Prüfung. Stress wird erst dann zum Problem, wenn er zu häufig und zu lange auftritt.

Lang anhaltender Stress greift fast sämtliche Systeme in unserem Körper an – wie das Immun-, das Verdauungs- oder das Fortpflanzungssystem. Er verstärkt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, und er beschleunigt sogar den Alterungsprozess. Die bekanntesten äusseren Ursachen für chronischen Stress sind zu hoher Druck um Beruf, finanzielle Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme oder grosse Veränderungen im Leben. Die bekanntesten inneren Ursachen sind Pessimismus, überhöhte Erwartungen, Perfektionismus und Angst vor Unsicherheit.

Erkenne die Auslöser

Wenn du dich ständig überfordert fühlst, halte inne, denke nach und versuche, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Am wichtigsten ist es, Zeichen und Symptome für chronischen Stress zu erkennen. Selbsthilfe-Techniken können dir beibringen, einfacher und effektiver mit Stress umzugehen. Du entwickelst Strategien, die dir helfen, Stress zu verarbeiten oder zu vermeiden, dich mit Freunden und der Familien darüber auszutauschen und genug Zeit für guten Schlaf, echte Entspannung und positive Auto-Suggestion zu finden. Stressfaktoren sind sehr individuell! Während manche es geniessen, auf Kinder aufzupassen oder ihre Karriere voranzutreiben, bewirkt es bei anderen das Gegenteil.

Der „Circle of Concern“ und der „Circle of Influence“

In seinem Buch „7 Wege zur Effektivität“ erklärt Stephen R. Covey, dass es Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können. Und wieder andere schon!
Vieles im Leben und in unserer Arbeit beschäftigt uns. Wichtig ist zu erkennen, dass sich einiges davon unserer Kontrolle entzieht. Man kann sich über Covid-19 oder die Weltwirtschaft aufregen. Aber mal ehrlich, ändert das etwas? Das ist der „Circle of Concern“.
Beim „Circle of Influence“ geht es um das genaue Gegenteil – nämlich um die Dinge, auf die wir durchaus Einfluss nehmen können. Wenn dir der Klimawandel Sorgen bereitet, kannst du selber aktiv werden und die Situation beeinflussen – wenn auch nur in kleinen Schritten. Dennoch bist weniger gestresst, wenn du etwas tust.

Der einfachste und wertvollste Tipp zur Stressreduzierung ist also: Akzeptiere, was du nicht ändern kannst, und ändere das, was du ändern kannst. Aber vor allem: Lerne das eine vom anderen zu unterscheiden!

Falls nötig, Hilfe holen

Manchmal kann es sich unmöglich anfühlen, neue Gewohnheiten einzuführen. In diesem Fall kann es eine Erleichterung sein, etwas Hilfe zu bekommen.

Bei mynd arbeiten ausgebildete Coaches, die Sie überall und jederzeit unterstützen – mit Hilfe von kognitiver Verhaltenstherapie (Cognitive Behavioural Therapy). Gemeinsam mit Ihrem Coach setzten Sie sich kleine Ziele und kommen so Schritt für Schritt voran.

Mynd imge
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